Die Grenzen der Sprache

Die Grenzen der Sprache
eine interaktive Installation von Maria Korporal
in der Ausstellung „Update 17“, 21.04 – 28.05.2017 in Galerie VBK, Schöneberger Ufer 57, 10785 Berlin – Mitte.
Webseite: www.vbk-art.de

Die Arbeit stellt die Aussage “Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt”, von Ludwig Wittgenstein, zur Diskussion.
Die Unverständnis zwischen unterschiedliche Kulturen – die wichtigste Ursache der Problemen in der Welt – kann erst dann bekämpft werden, wenn die Menschen bereit sind die Sprache des anderen zu verstehen und mit anderen zu kommunizieren, auch wenn das nicht einfach ist.

Die Installation besteht aus einen Mini-Beamer und einen Rechner mit Maus und runden Tastatur. Der Mini-Beamer projektiert ein rundes Video auf den Wand von einer endlos drehenden Mauer, die die Welt total umschlossen hat. Wenn man auf das Bild klickt, erscheint ein Fenster worin man Text eingeben kann. Die Besucher der Ausstellung werden eingeladen, ein Wort oder einen sehr kurzen Text zu schreiben. Das ist weniger einfach, als es scheint: das runde Tastatur hat nicht alle Buchstaben des Alphabets, man muß also erfinderisch sein.
Wann man den Text abschickt, zerbricht die Mauer und guckt man im offenen Himmel mit schwebenden Texte.
Nach einem Minuten fängt das Video wieder von vorne an, mit der Mauer, und können die Besucher aufs neuen spielen. Wenn nicht gespielt werd, dreht einfach die Mauer mit dem Text von Wittgenstein.
Die Wörter die im Himmel rund “fliegen”, sind alle Wörter die die Besucher eingeben haben, sie werden in einem Datenbank gespeichert. Also: je weiter die Ausstellung fortschreitert, je mehr Wörter werden im Himmel schweben.

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