Astrid Astra Indricane

Des Königs neue Kleider

Third Eye Factory’s interaktive Installation „Des Königs neue Kleider * The King’s New Clothes“ ist vom 11.11 bis 9.12.2016 in Group Global 3000, Berlin, als Teil der Gruppenausstellung „Der Einzelhandel ist mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden“.
Website Group Global 3000: groupglobal3000.de

Ein interaktive Adventskalendar. Man kann auf die Sternen-Zahlen von 1 bis 24 klicken. Bei jedem Klick, wenn sich ein Adventskalendartürchen öffnet, hört man eine Frauen- oder Männerstimme die Werbung macht für die wunderschöne Kleider die man zum Weihnachten tragen soll. Hinter den Türchen wird den grünen Hintergrund sichtbar, der am Anfang ein verschwommenes und unerkennbares Bild gibt, das aber immer schärfer wird und am Ende enthüllt wird.
Website Third Eye Factory: www.third-eye-factory.eu

TOMBEAU

„TOMBEAU“
A video by Third Eye Factory

In an old cemetery, the graves become one with nature. Tombstones are covered by vegetation, names are hidden and become memories that only earth can read.
In the video a tombstone is freed from the leaves and reveals the inscription “Unsere Lieselotte” – our Lieselotte. A memory comes to light, the warmth of affection, the cry for a loss. Leaves grow and cover again, memories are buried but life goes on forever.

tombeau-still

Free the Fishes!

„Free the Fishes!“
Film of an art-action performed by the Third Eye Factory
First screening 27.05 – 01.07.2016, Group Global 3000, Berlin
as part of the exhibition „Fische, kulinarisch überfischt / Fish, culinary overfished“
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Third Eye Factory war sehr schockiert zu entdecken, dass man heutzutage Fische in Online-Shops kaufen kann! Ob die Menschen sie verwenden, um zu essen oder als Zierfische im Gartenteich: Wir finden es ein großes Unrecht und möchten die Tiere lieber im freien Wasser schwimmen lassen. Deshalb haben wir zwei schöne Karpfen on-line gekauft und in dem Fluß gegenüber unserem Zuhause befreit. Die ganze Aktion hielten wir auf Video fest.

Die Logik der Logistik in der Ameisen-Welt

„Die Logik der Logistik in der Ameisen-Welt“, a video-photo-installation by the Third Eye Factory
06.11 – 18.12.2015, Group Global 3000, Berlin
as part of the exhibition „CARGO – Alles immer überall / Everything always everywhere“
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Ameisen sind große Transportkünstler. Sie transportieren oft Objekte, die um ein vielfaches größer und schwerer sind als sie selbst. Oft werden Futterstücke von mehreren Ameisen zusammen getragen. „Die Logik der Logistik in der Ameisen-Welt“ zeigt ein Blick auf dieses vernünftiges Transport-System, und konfrontiert es mit der Güterverkehr in der Menschen-Welt. Die Verkehrsschilder werden dann absurd, und die Lieferung von Sachen die man nicht braucht erscheint lächerlich: die Ameisen sind immer zielgerichtet und organisiert, und lassen sich nicht verführen von nutzlose hellfarbige Gegenstände, die sie schnell und effizient beiseite räumen um den Weg frei zu halten für die kostbare Brotkrumen.

Wer hat Angst vor’m Hermannplatz?

 

Wer hat Angst vor’m Hermannplatz?“
a video-photo-installation by the Third Eye Factory, has been exposed from 11.09 – 30.10.2015, Group Global 3000, Berlin, as part of the exhibition „Verkehr für Menschen“ / „Traffic for Humans“
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„Du hast Angst vor’m Hermannplatz“ ist berühmt geworden als Spruch auf einem T-Shirt von dem Modelabel „Muschi Kreuzberg“. Seitdem wird der Slogan mehrmals verwendet.
Wer hat Angst vor’m Hermannplatz? Nüchtern betrachtet ist er nur ein hässlicher, lauter Platz im Norden von Berlin Neukölln, Grenze zu Kreuzberg und Knotenpunkt für allerlei Straßen.
Allgemein ist der Platz bekannt als „sozialer Brennpunkt“, an dem Arbeitslose und Migranten, Drogenverkäufer und Graffiti-Sprayer ein vermeintlich „gefährliches“ Milieu verkörperen. Deshalb muß man Angst haben.
Was wir aber denken, daß die wirkliche Gefahr des Hermannplatzes der tosende Verkehr ist, der an allen Seiten des Platzes vorbeirast. Die Verkehrsknotenpunkte an den beiden Enden des Platzes sind die Unfallschwerpunkte im Bezirk Neukölln. Die Luft, die man atmet, ist überall von Abgasen durchsetzt. Davor muß man richtig Angst haben!
Die Installation von dem Künstlerinnenduo „Third Eye Factory“ besteht aus ein Video in Loop und ein Foto, worin der Hermannplatz aus der Sicht eines Radfahrers und eines Fußgängers dargestellt wird. Das Spiegeleffekt verstärkt die Idee das man eingeschlossen ist – welche Richtung man auch geht, man trifft sich immer wieder mit dem allgegenwärtigen Autoverkehr. Der einzige Ausweg scheint das Denkmal in der Mitte des Platzes, festgelegt in dem Foto.

naked you are …

naked you are demure
as the blue
of the sea

simple
as the perfume
of an apple

– Emilio Paolo Taormina –

title: naked you are …
technique: Experimental video and poem
length: 2’16“
year: 2014
cast: Astrid Astra Indricane
poem: Emilio Paolo Taormina
music: “The Scene” by Wim Mertens
camera, concept, effects and montage: Maria Korporal

versione italiana: vimeo.com/90426792

ICH LIEBE DICH … I LOVE YOU TOO

Astrid and Maria on a bridge over the Spree. The camera turns from the graffiti „ICH LIEBE DICH“ on one side of the bridge, to the graffiti „I LOVE YOU TOO“ on the other side. Edisonstraße, Berlin.

title: ICH LIEBE DICH … I LOVE YOU TOO
technique: Video sperimentale e animazione
length: 0’08“
year: 2014
concept and video: Maria Korporal

 

In the Beginning was the Word …

The first video in the project Korporal Labyrinth.
Starring: Astrid Astra Esther Indricane and Maria (Felix) Korporal.
Video and all artwork by Maria (Felix) Korporal.

Korporal Labyrinth is a work in progress, an account of a visceral journey in different stadia, expressed in a series of short videos. The artist’s drawing of the labyrinth was the starting point for the project, together with a bunch of footage taken mainly from July to October 2013. This is a very important period in the artist’s life, in which two women play the lead role: her mother Ariena and her new lover Astrid – a life which has come to an end, and a life which has taken a new start.
In her Korporal Labyrinth, the artist explores several ways of walking through the labyrinth – there is no absolute truth, every possibility is worth trying and leads to new experiences and points of view.

titolo: In the Beginning was the Word
tecnica: Video sperimentale e animazione
durata: 3’25“
anno: 2013
© Maria Korporal